Hinweise auf Doku-TV-Sendungen 08.-25.09.20

Ich bin noch da: Suizidgedanken junger Menschen.
Vom Sterben und Erben: Sich mit dem eigenen Tod auseinandersetzen.
Blick in die Ewigkeit? – Der Tod und das Danach: Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Paul Bühler,

Jugendsuizid: In jungen Jahren des Lebens müde

Was treibt Jugendliche zu Selbstmordgedanken? Die erfahrene Seelsorgerin Monika Ulmann kennt den Umgang mit Betroffenen. Anlässlich des Welttags der Suizidprävention spricht sie über die emotional anspruchsvolle Arbeit.

Paul Bühler,

«Da sind Welten aufeinandergeprallt»

Die Polizeiarbeit ist aufregend und spannend, zuweilen aber auch emotional und kräftemässig herausfordernd. Dann kommen die Polizeiseelsorgerinnen und -seelsorger zum Einsatz.
Thomas Jenelten (Jg.1959) arbeitet als Seelsorger im Regionalen Pflegezentrum Baden und in einem 20-Prozent-Pensum als Polizeiseelsorger.

Paul Bühler,

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Care & Peer Practice (CPP) ist als Ausbildungsorganisation vom Nationalen Netzwerk Psychologische Nothilfe (NNPN) zertifiziert. Durchgeführt werden die Kurse von Notfallpsychologinnen und -psychologen des Vereins notfallpsychologie.ch, Notfallseelsorgern und weiteren Fachleuten. Für die Organisation und Koordination der Aus- und Weiterbildungen ist die Stiftung CareLink zuständig.

Paul Bühler,

CORONA Wie Sie die psychischen Herausforderungen meistern

Das Buch beschreibt anschaulich und auch für Laien verständlich mögliche psychische Reaktionen auf die Corona-Krise, die jedoch auch in anderen Krisensituationen auftreten. Die Tipps sind Einladungen, die Alternativen aufzeigen, Krisen zu bewältigen.
Das Buch kann den Mitarbeitenden in Care-Team, KIT und in der Notfallseelsorge eine Hilfe sein: das Grundwissen aufzudatieren und zu erweitern und im Gespräch mit Betroffenen Möglichkeiten der Selbstheilung aufzuzeigen.

CNS-CAS-Newsletter 2020/04

Dieser Newsletter enthält folgende Artikel:
• Gebet in Notfällen und Katastrophen
• Der Zug der Seuche
• Eine Notfallstation kämpft gegen das Virus
• Fred Palm wird neuer Luzerner Polizei- und Feuerwehr-Seelsorger
• Pfarrer und Pilot: Er hat einen doppelten Bezug zum Himmel
• Mobilisation de l’ESU uniquement par l’intermédiaire du CET
• Gesucht: Webkoordinator/in CNS/CAS
• Kriseninterventionstagung in Innsbruck


Paul Bühler,

Beten bei Notfällen/Katastrophen

Was tut ein Notfallseelsorger?

Das Image scheint klar zu sein: «Er ist zum Beten da und kennt die religiösen Rituale!» Das meinen viele eher religiöse Menschen. Andere finden: «Eine Ge-betsmaschine haben wir nicht nötig!» oder «In dieser Situation brauchen wir nicht das Gebet, zuerst gibt es Wichtigeres!» Und viele Menschen in unserer säkularisierten Gesellschaft können nicht mehr beten, zweifeln an dessen Sinn oder gar an Gott selber?

Mitteilungen der Evang.-reformierten Diakonenschaft von Greifensee, August 2020
Damit stellt sich die Frage, was das Gebet in Notfällen / Katastrophen für einen Sinn macht. Wie, wo und wann sollen Seelsorgende beten? Die Antworten sind jedoch nicht so einfach.

CNS-CAS Newsletter 2020/03

Liebe Kolleginnen und Kollegen
Wir informieren über:
- Übergangszeit
- Mitgliederverzeichnis
- Finanzielle Unterstützung
- Generalversammlung 2020
Wir wünschen Euch eine ruhige Zeit und eventuell erholsame Ferien.

Chers collègues
Nous informons sur :
- période de transition
- Liste des membres
- Soutien financier
- Assemblée générale 2020
Nous vous souhaitons des moments de calme et éventuellement des vacances reposantes.

Paul Bühler Paul Bühler,

Ansprechpersonen CNS / Personnes de contact CAS

Nach der Demission des Geschäftsführers & Webkoordinators von CNS (Beat Weber) per Ende Juni sind ab 1. Juli 2020 und bis auf Weiteres Paul Bühler (Präsidium CNS) und Isabelle Schmid (Sekretariat & Buchhaltung CNS) die Ansprechpersonen für alle Belange von CARE TEAMS | Notfallseelsorge Schweiz (CNS).

Suite à la démission du secrétaire général & coordinateur du Web de la CAS (Beat Weber) fin juin, Paul Bühler (Présidium CAS) et Isabelle Schmid (Secrétariat & comptabilité CAS) seront les personnes de contact pour toutes les questions relatives à CARE TEAMS | Aumônerie d’urgence Suisse (CAS) à partir du 1er juillet 2020 et jusqu'à nouvel ordre. Beat Weber,

Paul Bühler + Isabelle Schmid

Wichtiger Hinweise / Information importante :
Die Funktion der Geschäftsführung CNS ist ab Juli 2020 nicht mehr vorhanden. Ein neuer » Webkoordinator wird derzeit gesucht. In Belangen der CNS kontaktieren Sie bitte ab Juli 2020: / A partir de juillet 2020, la fonction de secrétaire générale n’est plus pourvue. Un nouveau coordinateur web est recherché. Pour toutes les questions concernant CAS, merci de prendre contact dès juillet 2020 avec:


Präsidium CNS / Présidium CAS :
Paul A. Bühler-Hofstetter, Dipl. theol.
Dammstr. 14, CH-4562 Biberist
+41 (0)32 530 40 25 | +41 (0)79 656 05 49
|

Sekretariat & Buchhaltung CNS / Secrétariat & comptabilité CAS :
Isabelle Schmid
Aesplistrasse 25, CH-4562 Biberist
+41 (0)32 672 02 04
|

Konto & Bankverbindung CNS / Compte & connexion bancaire CAS :
IBAN: CH82 8080 8002 8762 8133 1
» Hinweise zu Finanzen und Spenden / Notes sur les finances et les dons
Raiffeisenbank Untere Emme
Hauptstrasse 109, CH-4565 Recherswil
+41 (0)32 674 40 40

Adieu! Ciao! Merci!

An dieser Stelle möchte ich mich bei Euch, bei Ihnen als Geschäftsführer & Webkoordinator von Care Teams | Notfallseelsorge Schweiz (CNS) verabschieden. Ich beende meine Aufgaben per Ende Juni 2020.
Wenn Sie mögen, nehme ich sie noch ein Stück weit mit zu einigen Stationen, die ich in meinen rund 22 Jahre Engagement übersehen kann. Meine Funktionen kann man ansatzweise mit einem Sandwich vergleichen: In der Mitte eingelegt ist die Zeit der aktiven Mitarbeit als Notfallseelsorger, später Profi im Care Team des Kantons Bern (2001–2016). Darum gelegt sind einerseits die Berner Anfänge mit der Spurgruppe um Bernhard Stähli (1998–2000) und andererseits die Geschäftsführung in der gesamtschweizerischen Dachorganisation AG NFS CH, später CNS/CAS (2017–2020). Beat Weber,

CNS/CAS 1.1.2017–30.6.2020:
• Es ist mir zunächst ein Anliegen, mich bei den Mitarbeiterinnen des Stabes und den Kolleginnen und Kollegen des Vorstandes für die Zusammenarbeit zu bedanken. Ein besonderer Dank gebührt dem Präsidenten, Paul Bühler, für das kompetitive MIteinander und insbesondere dessen Geduld mit seinem manchmal „stürmischen“ Geschäftsführer. Als Kontaktstelle hatte ich in dieser Zeit mancherlei Begegnungen mit verschiedenen Care Teams, Mitarbeitenden, Information und Hilfe Suchenden, Behörden, verwandten Organisationen und anderen mehr. Auch für diese bereichernden Kontakte sage ich herzlichen Dank.
• In dieser Zeit bestand meine Hauptaufgabe in Zusammenarbeit mit dem Vorstand CNS/CAS darin, unsere Arbeitsgemeinschaft bzw. Vereinigung nach den Jahren des Aufbaus und der Konsolidierung als die Notfallseelsorge/Care-Organisationen verbindende Arbeitsgemeinschaft diese angesichts gewandelter Zeiten und Bedürfnisse neu auszurichten. Die Einrichtung einer kleinen Geschäftsstelle, die Homepage mit Dach- und Drehscheibenfunktion nach innen und aussen, der neue Name und neue Statuten samt der Klärung der Mitgliedschaften waren Aufgaben, die wir in Angriff genommen und im grossen Ganzen auch umgesetzt haben.

Notfallseelsorge, später Care Team des Kantons Bern (1998–2016):
• Am Ende der 90er Jahre geschehene » Katastrophen (Luxor-Attentat, Zugentgleisung bei Eschede, » Swissair-Absturz bei Halifax) waren traurige und gleichwohl wichtige Impulsgeber, welche die Bedeutung der psychologischen und seelsorglichen Betreuung von Verunglückten, Angehörigen und Einsatzkräften angesichts drohender Traumatisierungen mit Spätfolgen herausstellten und zur Bereitstellung von psycho-sozialer Nothilfe führten. Die Entwicklungen liefen in einzelnen Dienstbereichen und Kantonen unterschiedlich. Die Gründung der » Arbeitsgemeinschaft Notfallseelsorge Schweiz (AG NFS CH) war wesentlich dem Anliegen geschuldet, gegenseitig sich austauschen, da und dort „Entwicklungshilfe“ zu leisten und Standards des Handelns im Einsatz festzulegen.
• Für uns im Kanton Bern war das » Canyoning-Unglück im Saxetbach (Berner Oberland) im Juli 1999 mit 21 jungen, überwiegend aus Übersee stammenden Menschen, die von den Fluten in den Tod gerissen wurden, in mehrfacher Hinsicht ein einschneidendes Ereignis. Einerseits war es eine grosse Herausforderung und Belastungsprobe für das junge, noch wenig erprobte Team (ich selbst war in jenem Sommer im Ausland und nicht vor Ort), andererseits öffnete die insgesamt als hilfreich erfahrene Betreuung der aus dem Ausland angereisten Angehörigen Türen für die politische Anerkennung, Institutionalisierung und Professionalisierung des Berner Care Teams (seit vielen Jahren auch mit jährlicher Feier der Neuzertifizierten).
• Auf die vielen kleineren und einige grösseren Einsätze (u.a. beim Kentern der Militärboote auf der Kander mit 5 Toten), an denen ich selbst mitwirken durfte, will ich hier nicht weiter eingehen. Es sind viele bewegende Erfahrungen und Begegnungen, die ich nicht missen möchte. Manches durfte getan werden und gelingen, anders weniger. Nach der Pionierphase, wo wir als Notfallseelsorger recht grosse Verantwortung und Entscheidungsspielräume hatten, brauchte die Schulung, Verbreiterung des Teams mit Einbeziehung von Care Givers und anderes mehr später stärker geordnetere Strukturen.

Zum Schluss:
• In den rund 25 Jahren, in denen die Krisenintervention, Notfallseelsorge und Care-Dienste in der Schweiz sich entwickelt und etabliert haben, hat sich einiges verändert. Die Care Teams sind inzwischen fast durchwegs in die Krisen- und Sicherheitsorganisationen der jeweiligen Kantone eingeordnet und damit unter politische Aufsicht gestellt worden. Aus- und Weiterbildungen sowie Übungen werden angeboten und vorausgesetut. Die Vereinheitlichung und Standardisierung (Zertifizierung) ist vom Bund übernommen worden. Inzwischen gibt es nicht nicht nur in den Kantonen und in grösseren Organisationen (Militär, SBB, Flughäfen etc.) Care Teams, sondern immer mehr auch interne Teams bei Einsatzkräften, in Spitälern und anderen Institutionen.
• Die für die Schweizer Care-Landschaft und insbesondere auch die CNS/CAS sich stellende Frage ist, ob und in welcher Weise neben den einzelnen, für sich operierenden Care-Diensten eine übergreifende, interkantonale Plattform seine Ort haben soll. Der Mangel an Ressourcen und eine gewisse Entsolidarisierung einzelner Care-Teams wird die CNS/CAS in naher Zukunft vor wichtige Entscheidungen stellen. Die Netzwerk- und Drehscheibenfunktion kann die CNS/CAS jedenfalls nur wahrnehmen, wenn möglichst alle Beteiligten dabei sind.
• Ich danke allen Beteiligten in diesem wichtigen Dienst an den Notleidenden, ihren Angehörigen und den Helfenden, wünsche gutes Gelingen in den einzelnen Teams und hoffe, dass über die Kantone, Regionen und Dienstleister hinaus auch ein gesamtschweizerisches Netzwerk seinen Platz behält, ja noch verstärkt wird.

Beat Weber, Geschäftsführer & Webkoordinator CNS/CAS

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